Kategorie: Programmatik

Fachkräftemangel in Kitas beenden!

Das Problem des Fachkräftemangels in unseren KiTas fängt bereits in der Ausbildung an.
 
Aufgrund der schlechten bis nicht vorhandenen Vergütung in der Ausbildung, wirkt der Beruf des Erziehers/in für viele wenig attraktiv. Erzieherinnen und Erzieher verdienen eine angemessene Vergütung ab dem ersten Ausbildungsjahr sowie als ausgelernte Fachkräfte.
 
Ein weiteres Problem sind die bürokratischen Hürden, die den KiTas in den Weg gestellt werden, wenn diese die Einstellung weiterer Fachkräfte genehmigen lassen wollen. Die dauerhafte Unterbesetzung führt zu einer unzumutbaren Belastung der Erzieher, welche dadurch nicht mehr auf die individuelle Bedürfnisse der Kinder eingehen können.
 
Das Land muss mehr finanzielle Mittel für die Ausbildung und Einstellung neuer Erzieher zur Verfügung stellen. An der Förderung und Entwicklung unserer Kinder darf niemals
gespart werden.

Lastengerechtigkeit zwischen Familien und Kinderlosen herstellen

Die Familien tragen die “Lasten” der Kindeserziehung. Die späteren Leistungen der Kinder, insbesondere in der Rentenversicherung, kommen aber vor allem den
Kinderlosen zu Gute.
 
Ich möchte hier einen Ausgleich herstellen, indem Familien für jedes Kind 20.000 Euro Beiträge der Eltern zur Rentenversicherung aus Steuermitteln erstattet bekommen, ohne dass sich die Rentenansprüche dadurch verringern.
 
Die Eltern werden dadurch genau in dem Lebensabschnitt unterstützt, in dem die Kosten für ihre Kinder anfallen.

Für eine gerechte und zukunftsfähige Sozialpolitik

Die wesentliche Ursache für die Verwerfungen in unseren Sozialsystemen ist die demographische Krise. Insbesondere die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung beruhen auf der Voraussetzung, dass nachfolgende Generationen mindestens ähnlich groß sind, wie die vorhergehenden.
 
Dies ist aufgrund des Geburteneinbruchs seit Anfang der 70er Jahre nicht mehr der Fall. Alle anderen Parteien haben sich mit der demographischen Katastrophe bereits arrangiert und bekämpfen allein die Symptome.
 
Die Alternative für Deutschland möchte die ursächlichen Probleme lösen, um unser Sozialsystem nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Dazu braucht es eine demographische Wende!
 
Diese ist nur durch eine aktivierende Familienpolitik – zur Steigerung der Geburtenrate auf 2,1 Kinder pro Familie – möglich. Hierzu gehören nicht nur steuerliche Begünstigungen, sondern auch Bürokratie- und Kostenabbau für den Erwerb eines Eigenheims.
 
Je früher das gelingt, desto geringer werden die Einschnitte in den sozialen Sicherungssystemen ausfallen.

Gesundheitspolitik: Der Mensch im Mittelpunkt

In der Gesundheitspolitik muss der Mensch wieder in den Mittelpunkt gerückt werden.
 
Ein Krankenhaus gehört zur Daseinsvorsorge und damit primär in öffentliche Hand. Private Krankenhausträger, insbesondere international agierende Gesundheitskonzerne, können nur innerhalb gesetzlich vorgegebener Grenzen tätig werden.
 
Die Krankenhaus-Infrastruktur muss erhalten und weiter ausgebaut werden – vor allem im ländlichen Raum. Der heute noch bestehende Investitionsstau muss endlich aufgelöst und ein neues, zweckmäßiges Abrechnungssystem eingeführt werden.

Gender-Wahn beenden!

Familien- und Geschlechtserziehung muss altersgemäß und ideologiefrei gestaltet werden. Die Geschlechtserziehung muss immer altersgemäß sein und vor allem die Schamgrenzen der Kinder respektieren. Die besonderen Rechte der Eltern in diesem Bereich sind unbedingt zu achten.
 
Gender Mainstreaming keine Plattform geben!
Ich setze mich dafür ein, die Lebensrealität der meisten Menschen Baden-Württembergs anzuerkennen. Diese identifizieren sich sehr wohl mit einem der Begriffe männlich oder weiblich. Deshalb lehne ich eine auf linken Ideologien basierende Pseudowissenschaft wie „Gender Studies“, die eine Vielzahl von Geschlechtern propagiert, sowie die Politik des „Gender Mainstreaming“ ab.

Familien unterstützen – Kinderbetreuung fördern

Die Erziehung der Kinder ist erstes Recht und die Pflicht der Eltern. Ich wende mich gegen eine verpflichtende staatliche Betreuung und stehe für echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung. Um Familien in der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen, setze ich mich für ein Betreuungsgeld aus Landesmitteln ein.
 
Andererseits muss im Zuge der Wahlfreiheit auch ein freier und kostenloser Kita-Platz garantiert werden. Wie bereits in anderen Bundesländern, muss der Kindergartenbesuch für Kinder ab dem dritten Lebensjahr daher auch in Baden-Württemberg gebührenfrei sein.
 
Berufstätige Eltern finanzieren über den Länderfinanzausgleich anderen Bundesländern die Gebührenfreiheit ihrer Kindergärten und müssen selber auch noch Kindergartengebühr zahlen. Das ist ungerecht und muss ein Ende haben.
 
Nur durch die Kombination aus Betreuungsgeld und kostenlosen Kitas haben Familien und alleinstehende Mütter und Väter eine echte Wahlfreiheit für die Fürsorge und Erziehung ihrer Kindern.

Die Familie aufwerten und finanziell entlasten!

Ich setze mich für eine größere Anerkennung der Erziehungsleistung sowie eine aktivierende Familienpolitik ein, die gerade junge Menschen zur Familiengründung ermutigt und sie finanziell entlastet.
 
Das Ehegattensplitting muss zum Familiensplitting weiterentwickelt werden, sodass der Steuertarif der gemeinsamen Kinderanzahl angepasst und der sozialen Lage der Familie gerecht wird.
 
Ein eigenes Eigenheim muss auch für junge Familien möglich sein, denn es ist sowohl Heimstätte der Familie als auch Vorsorge der Eltern im Alter. Hierfür müssen gängelnde Bauvorschriften und erdrückende Gebühren abgeschafft werden.

Für den Erhalt der Familie als Tragpfeiler der Gesellschaft!

Jede Gesellschaft ist dauerhaft auf das Lebensmodell Familie angewiesen. Die Familie sichert den Bestand einer Bevölkerung – und das über Generationen hinweg.
 
Nicht allein das Erziehen der Kinder wird durch die Familie gewährleistet, auch die Betreuung und Fürsorge betagter, kranker Angehöriger ist ein unabdingbarer Wert. Die Alternative für Deutschland wird Familien ideell und finanziell fördern und schützen – auch vor unangemessener staatlicher Einflussnahme.
 
Wir werden ihnen Freiraum ermöglichen und die familiäre Selbstbestimmung erhalten.

Für ein leistungsorientiertes Schulsystem und eine ideologiefreie Bildung!

Leistung, Wissen und Können – ich werde diese drei Begriffe, die dem Grundbedürfnis heranwachsender Menschen entsprechen, wieder in das Zentrum der Bildungspläne stellen.
 
Der Leistungsbegriff muss auf allen Ebenen der schulischen und universitären Bildung wieder zur Geltung gebracht werden. Haupt- und Realschulen müssen erhalten bleiben und die individuellen Begabungen der Kinder und Jugendlichen maximal gefördert werden.
 
Hierzu gehört auch ein stärkerer Fokus auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In Verbindung mit einer guten Allgemeinbildung in den Fächern Deutsch und Geschichte können wir so eine berufliche Zukunft für unsere Kinder und das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohlergehen unseres Landes gewährleisten.

Jagd, Forst- und Fischwirtschaft fördern – Umweltschutz nicht der Windenergie opfern!

Ich verurteile aufs Schärfste die Abholzung unserer Wälder zur Errichtung von Windkraftanlagen. Der Erhalt unserer Wälder als Kulturgut ist es wert, gefördert zu werden. Dafür dürfen die Privatwaldbesitzer gegenüber staatlichen und kommunalen Waldbesitzern nicht benachteiligt werden.
 
Ich schätze den Einsatz unserer Förster und unserer Jäger als staatlich geprüfte Naturschützer sehr. Mit ihrer Arbeit in Feld, Wald und Flur leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz.